Neue Gardinen von Ikea und ein DIY übers umnähen

Neulich habe ich auf Instagram unter einem ganz tollen Foto gelesen, dass es in der Regel drei Jahre dauert, bis man sein Haus so eingerichtet hat, bis man sich so richtig wohl fühlt, eingelebt hat und das Haus zu einem zu Hause geworden ist, mit all seinen eigenen Ecken und Kanten und einer ganz persönlichen Note.

Das kann ich absolut bestätigen und es sogar noch überbieten. Wir wohnen jetzt fast 8 Jahre in unserem Haus und ich habe bislang keine Vorhänge im Wohnzimmer. Als unsere Hecke noch ganz klein war, schützten wir uns mit Plisses vor neugierigen Blicken der Wochenend-Neubaugebiet-Spaziergängern. Anfangs gefiel mir der kühle Look ohne Vorhänge, aber Geschmäcker und Trends ändern sich und ich habe mich auf die Suche nach meinen ersten Vorhängen begeben.
Umso schneller habe mich für die Vorhänge Aina in weiß von Ikea entschieden, denn Leinenstoff ist momentan total angesagt und ich liebe diesen ungebügelten, leicht knitterigen, gemütlichen Trend sehr!

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Die Gardinenstangen habe ich ( naja gut…mein Mann) ziemlich weit unter die Decke gesetzt, dadurch wirkt der Raum viel höher und sogar noch größer.

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Für euch habe ich die einzelnen Schritte fotografiert, wie man die Vorhänge am einfachsten selbst umnähen kann. Dazu möchte ich sagen, dass ich keine Schneiderin und auch kein Nähprofi bin. Deshalb habe ich mir eine totsichere Methode überlegt…

Bevor man die Gardinen umnähen kann, müssen sie ersteinmal gewaschen und gebügelt werden. Wenn man das erst nach dem Umnähen macht, könnten sie plötzlich viel zu kurz sein.

Ich habe mir überlegt, dass meine Vorhänge später 2cm auf dem Fußboden aufliegen sollen und zum Umnähen benötige ich erfahrungsgemäß nochmal 5cm. Deshalb habe mir aus einem festen Karton einen 7cm breiten Streifen ausgeschnitten.

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Diesen Streifen habe ich mir als Schablone über die Gardine auf dem Fußboden gelegt.

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An der Unterkante der Schablone, zeichne ich mit einem Bleistift eine Linie.  Wichtig ist, dass die Gardinen dafür wirklich gerade aufliegen und natürlich schon an ihrem Vorgesehenen Platz hängen.

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Jetzt nehme ich die Gardinen wieder von der Stange und hole mein Bügelbrett und Bügeleisen hervor!

Zuerst Bügel ich eine 2cm breite Kanten nach innen, danach klappe ich sie noch einmal 3cm um. Steckt alles gut fest, dann ist es an der Nähmaschine um einiges leichter.

So sieht es übrigens gerade links von mir aus…

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Und keine Stunde später hängen sie schon!

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Das geniale an den Gardinen von Ikea ist, dass meistens eine Menge Stoff vom Umnähen übrig bleibt.

Die wertvollen Reste kann man z.B. toll zu einem Kissen verarbeiten, oder wie ich es gemacht habe, zu Leinenservietten! Aus einem Endstück konnte ich 4 Servietten nähen.

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Es ist angerichtet und Zeit mit der Familie das kleine Makeover des Wohnzimmers zu feiern!

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Get the look:

Gardinen

Gardinenstangenkombination

Teller

Hängelampe

 

Ich hoffe euch gefallen die Gardinen genau so gut wie mir und ich freue mich schon auf euer Feedback.

Eure Sabrina

 

 

 

4 Gedanken zu “Neue Gardinen von Ikea und ein DIY übers umnähen

  1. Kathrin von Einem schreibt:

    Sehr schöne Gardinen! Ich traue mich schon garnicht mehr ran ans nähen, weil es jedes mal irgendein technisches Problem an der Nähmaschine gibt, das ich nicht beheben kann🙈…Deine Regalbretter gefallen mir auch total-sind das die von “Impressionen“?
    Liebe Grüße,
    Kathrin

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